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Welche Markise passt zu Ihrer Terrasse? Modelle, Stoffe und Ausstattung im Vergleich

Welche Markise passt zu Ihrer Terrasse? Markisentypen und Nova-Hüppe-Modelle vergleichen – mit Tipps zu Stoff, Größe, Bedienung, Wind und Pflege.

Welche Markise passt zu Ihrer Terrasse?

Die beste Markise ist nicht automatisch die größte oder teuerste. Entscheidend sind die Lage der Terrasse, die Einbausituation an der Fassade und die Frage, wann Sie Schatten brauchen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Markisenarten es gibt und wie Sie eine Lösung auswählen, die zu Ihrem Haus passt.

Offene Gelenkarmmarkise, Hülsenmarkise oder Kassettenmarkise?

Offene Gelenkarmmarkisen sind eine bewährte Wahl unter einem schützenden Balkon oder Dachvorsprung. Das Tuch und die Gelenkarme bleiben im eingefahrenen Zustand weitgehend sichtbar. Hülsenmarkisen schützen vor allem das eingerollte Tuch durch eine Hülse. Kassettenmarkisen umschließen im geschlossenen Zustand Tuch und Mechanik besonders gut und sind deshalb für ungeschützte Fassaden interessant.

Eine Kassette schützt die eingefahrene Markise vor Witterung; sie macht die ausgefahrene Anlage aber nicht automatisch wind- oder regensicher.

Modelle aus dem EGEN-Sortiment im Überblick

  • Novetta XS: für schmale Fassaden und tiefe Balkone; je nach Ausführung bis 4,25 m Breite und 4 m Ausfall.
  • Novetta Basis: offene Gelenkarmmarkise für geschützte Montageorte; bis 7 m Breite und 4 m Ausfall.
  • Novetta Plus H: schlanke Hülsenmarkise mit zusätzlichem Tuchschutz.
  • Prima C1: kompakte Kassettenmarkise bis 6 m Breite und 3 m Ausfall.
  • Novetta CC: Kassettenmarkise für größere Terrassen bis 6,5 m Breite und 4 m Ausfall.
  • Novetta Plus Q: geradlinige, kubische Kassette für moderne Fassaden.
  • Novetta Plus F: besonders flache Kassette für großzügige Beschattung.

Die Maße sind modellabhängige Höchstwerte; nicht jede Kombination von Breite und Ausfall ist möglich. Weitere Details finden Sie auf unserer Markisenseite.

Breite, Ausfall und Sonnenstand richtig planen

Die Breite verläuft entlang der Fassade, der Ausfall beschreibt die Tiefe nach vorne. Die tatsächlich beschattete Fläche hängt zusätzlich von Sonnenstand, Neigung und Montagehöhe ab. Messen Sie deshalb nicht nur die Terrasse aus, sondern prüfen Sie, zu welcher Tageszeit Sie dort sitzen. Planen Sie bei einer Essgruppe auch den Platz ein, den zurückgeschobene Stühle benötigen.

Gerade bei Westterrassen scheint die Abendsonne häufig unter der Markise hindurch. Ein absenkbares Volantrollo kann den Komfort hier stärker verbessern als eine größere Markisenfläche. Prüfen Sie außerdem die Durchgangshöhe an der Vorderkante sowie den Wandaufbau. Bei gedämmten Fassaden ist eine fachgerechte Befestigung im tragenden Untergrund entscheidend.

Markisenstoff: Farbe, UV-Schutz und Pflege

Helle Stoffe schaffen eine freundliche, luftige Atmosphäre, dunklere Dessins können Blendung stärker reduzieren. Wie viel UV-Strahlung und Licht ein Gewebe durchlässt, hängt jedoch von seiner konkreten Qualität ab und nicht allein von der Farbe. Achten Sie auf die ausgewiesenen UV-Schutzeigenschaften, Farbechtheit und Pflegehinweise. Wasserabweisend bedeutet nicht automatisch regendicht.

Elektrisch, per Funk oder mit Sensoren?

Eine Handkurbel kann für kleinere Anlagen ausreichen. Bei breiten Markisen erhöht ein Motor den Bedienkomfort deutlich. Je nach Modell und Ausstattung lassen sich Funkbedienung, Sonnenautomatik, LED-Licht, Volantrollo oder Heizstrahler integrieren. Ein Windsensor kann das automatische Einfahren unterstützen; auch mit Sensor sind die konkreten Windgrenzen und Herstellerhinweise einzuhalten.

Kann eine Markise auch vor Regen schützen?

Eine Gelenkarmmarkise ist in erster Linie Sonnenschutz. Ob sie bei leichtem Regen ausgefahren bleiben darf, hängt von Tuch, Neigung, Modell und Herstellerfreigabe ab. Wasseransammlungen können die Konstruktion stark belasten. Bei Sturm, Gewitter, Schnee und Eis ist die Anlage entsprechend den Herstellerangaben einzufahren. Wer einen verlässlichen Regenschutz sucht, sollte auch eine Terrassenüberdachung in Betracht ziehen.

So bleibt Ihre Markise lange schön

  • Laub und trockenen Schmutz regelmäßig vorsichtig mit einer weichen Bürste entfernen.
  • Flecken entsprechend den Pflegehinweisen des Tuchherstellers behandeln.
  • Die Markise möglichst trocken einfahren. Musste sie nass geschlossen werden, bei geeignetem Wetter bald wieder zum Trocknen ausfahren.
  • Befestigungen, Gelenkarme und Antrieb bei Bedarf fachgerecht kontrollieren lassen.

Unsere Empfehlung

Bei geschützter Montage kann eine offene Novetta Basis sinnvoll sein. Bei wenig Fassadenbreite lohnt ein Blick auf die Novetta XS. Für ungeschützte Fassaden und eine besonders aufgeräumte Optik bieten sich Kassettenmodelle wie Prima C1, Novetta CC oder Novetta Plus Q an. Welche Ausführung letztlich passt, klären wir anhand von Aufmaß, Sonnenstand, Montageuntergrund und gewünschter Ausstattung. Lassen Sie sich von EGEN beraten.

Häufige Fragen zu Markisen

Ist eine Kassettenmarkise immer besser als eine offene Markise?

Nein. Unter einem schützenden Dachvorsprung kann eine offene Markise eine wirtschaftliche und passende Wahl sein. An einer ungeschützten Fassade bietet die Kassette zusätzliche Vorteile.

Wie groß sollte meine Markise sein?

Das hängt von der Sitzfläche, dem Sonnenverlauf, der Montagehöhe und der gewünschten Durchgangshöhe ab. Die größte technisch mögliche Anlage ist nicht automatisch die beste Lösung.

Kann eine Markise an einer gedämmten Fassade befestigt werden?

Ja, wenn die Befestigung passend zum Fassadenaufbau geplant und die Kräfte sicher in den tragenden Untergrund eingeleitet werden. Die Dämmung allein trägt die Markise nicht.

Was kostet eine Markise nach Maß?

Der Preis hängt von Bauart, Breite, Ausfall, Stoff, Motorisierung, Zusatzfunktionen und Montage ab. Ein individuelles Angebot ist deshalb aussagekräftiger als ein pauschaler Quadratmeterpreis.

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